Eine Ausstellung von Gottfried Müller

Ich freue mich über Ihr entgegenkommendes Interesse.
Ich bin in Sachen Kunst Autodidakt, Krankenpfleger von Beruf, Erfahrungen auch in anderen Berufsfeldern, Orte u. Bundesländer gewechselt, Reisen, Abitur, Vaterschaft, Wendepunkte, Brüche, Risse, Sprünge… gestrandet im westfälischen Gütersloh.
Bei all diesen Ereignissen war mir die Beschäftigung mit Kunst wichtig. Sie war und sie ist mir Begleiterin, Helferin, Impulsgeberin, die Muse schlechthin.
Es fällt auf, dass sich mein künstlerisches Tun in drei Hauptphasen gliedert.
Da sind die plastischen Objekte: geometrische Kompositionen, aus Sperrholzschichten gebildet, kontrastreich bemalt. Ich beschäftigte mich intensiv mit der Farbenlehre des Johannes Itten, setzte mich mit dem Thema “Form und Farbe” auseinander, experimentierte mit der Zwei-bzw. Dreidimensionalität.
Dann Versuche mit Naturfarben und Geometrie. Die Nuancen der Sandfarben: vom kühlen Grau über das warme Beige hinein ins satte Zinnober, in Kombination mit einem apruptem Schwarz – ein äußerst interessantes Spannungsfeld.
Und langsam schält sich ein anderes Thema heraus: “vergehende Zeit”. Der Sand und die Steine inspirieren mich. Sand, Sedimente, Ablagerungen, streifige Strukturen. So malt die Natur “Zeit” , vergangene, vergehende…
Streifen und Farben als Metapher für Zustände, Ereignisse, Geschehnisse verdichtet in Lebensphasen. Gemalte Zeit…
Dabei war und ist für mich die Beschäftigung mit Formen u. Farben, Strukturen u. Materialien, Mustern u. Metaphern immer ein erregendes (manchmal auch ein frustrierendes) und spannendes Ereignis
G.M.

Eröffnet wird die Ausstellung mit einer
Vernissage am 27.10. ab 19:00 Uhr.

Geöffnet täglich von 12:00 – 20:00 Uhr