Eine Rauminstallation zu Todesopfern rechter Gewalt seit 1990
Eine Rauminstallation konzipiert und realisiert von Michel Ptasinski, Wolfgang Brenner und Matthias Zimoch

Bei dieser Gedenkausstellung für die Todesopfer rechter Gewalt handelt es sich um eine Raum-Installation. In einem drei mal drei Meter großen Kubus sind menschliche Silhouetten installiert, die mit den Namen der Todesopfer seit 1990 im Siebdruckverfahren bedruckt sind. 267 Namen – aber vor allem 267 Leben, die ein jähes Ende fanden, wegen einer Ideologie der Ungleichwertigkeit. Opfer einer Ideologie, die sie als Mensch entwürdigt und ihren Tod legitimiert. Ihre Leben und Geschichten sind vielfältig, sie eint wenig. Was sie verbindet, ist, dass sie nicht in ein rechtsradikales Weltbild gepasst haben.

Konzipiert und realisiert wurde die Installation von Michel Ptasinski, Wolfgang Brenner und Matthias Zimoch. Finanziert vom Bundesprogramm »Demokratie leben!«, dem Demokratie-Büro »Vielfalt lieben«.

Die Raum-Installation ist für den öffentlichen Raum geschaffen und als Wanderausstellung konzipiert. Schulen, Kirchen, Verwaltungsgebäude sind gern gesehene Aussteller. Bei Interesse an der Ausstellung bitte mit Matthias Zimoch Kontakt aufnehmen (Matthias.Zimoch@caritas-pb.de)

Über die Arbeit spricht Matthias Zimoch, Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit.

Die Ausstellung wird am Freitag, 9. Dez. 2022, 18 Uhr eröffnet.
Öffnungszeiten: Mo.-Do. 16-19 Uhr, Sa. u. So. 11-14 Uhr