Willkommen beim

RAUM FÜR KUNST e.V.

in Paderborn

  • 01.04. – 02.04.2023: Exposition – Paderborner Kunstlegenden

    mit Werken von Ralf Rduch und Markus Maria Thormann

    Exposition – Paderborner Kunstlegenden

    Ralf Rduch

    Ralf Rduch (geboren 1961 in Bielefeld) ist freischaffender Künstler, der aus der Paderborner Szene nicht mehr wegzudenken ist. Seine Malerei wird bestimmt durch die Darstellung des Menschen, der nur unbekleidet abgebildet wird. Mit dem Verzicht auf die Kleidung ist sein kultureller Hintergrund, sein sozialer Status und das, was er repräsentieren möchte, nicht ersichtlich. Kleidung spielt etwas vor – der Körper hingegen täuscht nicht.

    Grundlage für die großformatigen Aktmalereien ist die Fragmentierung der Körper in elf Helligkeitsabstufungen, denen er immer wieder unterschiedliche Farbtöne zugeordnet hat. Die gemalten Akte, oftmals allein, oftmals als Gruppe, befinden sich vor einem monochromen Hintergrund und sind somit losgelöst von Räumlichkeit und einer greifbaren Realität. Somit wird der Mensch in einer großen Plastizität dargestellt, es findet eine Konzentration auf den Menschen an sich statt.

    Aus einer Sammlung von rund fünfhundert Werken wird eine Auswahl von zweiundzwanzig Malereien ausgestellt, die aus sämtlichen Phasen seiner Schaffenszeit stammen.



    Markus Maria Thormann

    Der 2020 verstorbene Berliner Künstler Markus Maria Thormann bekannte sich zu seinen westfälischen, „Ruhrpott“-Wurzeln und seinem mehrjährigen Schaffen in den Art Ateliers in Paderborn Anfang der 90er Jahre.

    Markus Maria Thormann arbeitete ausschließlich mit dem Werkstoff Eisen. Formal wie materiell deutlich getrennte Einzelteile wurden als additive Objekte zu abstrakten Skulpturen zusammengefügt und in Teilen durch Draht verbunden. Der sich auf den Skulpturen bildende Rost, der konsequenterweise zum Werkstoff Eisen gehört, stand dabei für den Künstler nicht für Vergänglichkeit, sondern als Patina für eine natürliche Farbgebung der Objekte.

    Die prägnantesten Eigenschaften des Materials, „Gewicht“ und „Schwere“ führten dabei zu einer immerwährenden Auseinandersetzung mit den Begriffen Stürzen, Stützen, Lehnen, Sprengen, Zusammenziehen und Öffnen. Besonders wichtig war dem Künstler dabei weniger die materielle Präsenz als mehr der raumplastische Ausdruck. Negative Räume und Zwischenräume wurden als positive skulpturale Raumformen so einbezogen, dass die Plastiken von Markus Maria Thormann – trotz aller Massivität und Schwere – eine besondere Fragilität und Verletzlichkeit aufweisen. „Sensibel setzt er sich mit Wut und
    Schmerz auseinander, so dass seine Arbeiten nicht apokalyptisch wirken.“ (Andrea Wulf, Museum für Kunst und Gewerbe)

    In seinen Berliner Jahren schuf Markus Maria Thormann vor allem ausdrucksstarke Skulpturen mit figuralem Charakter, die er – in Abhebung zu früheren Werken – aus massiven Eisenkörpern herausarbeitete.

    Organisiert wird die Ausstellung von Michelina Aresta, Friseurmeisterin, Studio M, Neuhäuser Straße 23 in Paderborn und Claudia Cremer-Robelski, bildende Künstlerin mit Atelier und Malschule, ATELIER-CCR, Schulstraße 13 in Paderborn. Die zwei Paderbornerinnen haben unter dem Motto „PrachtFormArte“ schon mehrere Ausstellungen organisiert – die Werke von Ralf Rduch und Markus Maria Thormann der Öffentlichkeit zu zeigen, ist beiden ein besonderes Herzensanliegen.

    Die Vernissage der Ausstellung mit Werken beider Künstler findet am Samstag, den 01.04.2023 ab 17:00 Uhr im Raum für Kunst (Kötterhagen / Kamp 21) in Paderborn statt, am Sonntag, den 02.04. in der Zeit von 11 :00 bis 20:00 Uhr die Finissage.

    Bei der Vernissage legt der Berliner DJ Jens Strüver auf, bei der Finissage gibt es Live-Musik mit den Paderborner Musikern Florian Arnold, Oliver Kasprzok, Calvin Schwizzle und Andi Seifert.

  • 20.03. – 31.03.2023: GEGENWÄRTIG

    Eine Rauminstallation zu Todesopfern rechter Gewalt seit 1990


    Bei dieser Gedenkausstellung für die Todesopfer rechter Gewalt handelt es sich um eine Raum-Installation. In einem drei mal drei Meter großen Kubus sind menschliche Silhouetten installiert, die mit den Namen der Todesopfer seit 1990 im Siebdruckverfahren bedruckt sind. 267 Namen – aber vor allem 267 Leben, die ein jähes Ende fanden, wegen einer Ideologie der Ungleichwertigkeit. Opfer einer Ideologie, die sie als Mensch entwürdigt und ihren Tod legitimiert. Ihre Leben und Geschichten sind vielfältig, sie eint wenig. Was sie verbindet, ist, dass sie nicht in ein rechtsradikales Weltbild gepasst haben.

    Konzipiert und realisiert wurde die Installation von Michel Ptasinski, Wolfgang Brenner und Matthias Zimoch. Finanziert vom Bundesprogramm »Demokratie leben!«, dem Demokratie-Büro »Vielfalt lieben«.

    Die Raum-Installation ist für den öffentlichen Raum geschaffen und als Wanderausstellung konzipiert. Schulen, Kirchen, Verwaltungsgebäude sind gern gesehene Aussteller. Bei Interesse an der Ausstellung bitte mit Matthias Zimoch Kontakt aufnehmen (Matthias.Zimoch@caritas-pb.de)

    Feierliche Eröffnung ist am 19.03 um 15:30 Uhr durch Landrat Christoph Rüther. Grußwort Patrick Wilk, Vorstand Caritasverband Paderborn e.V. Anschließend Vortrag des Autors Thomas Billstein, der mit seinem Buch „Kein Vergessen“ die erste vollständige Dokumentation bekanntgewordener tödlicher Gewalttaten durch Rechte in
    Deutschland nach 1945 veröffentlicht hat. Auf der Veranstaltung wird er den aktuellen Stand der Forschung vorstellen, rechte Tatmotive aufzeigen und Todesopfer aus der Region benennen. Im Veranstaltungsraum ist außerdem die Raum-Installation „Gegenwärtig “ zu sehen, in der die Namen der Opfer rechter Gewalt in Deutschland seit 1990 visualisiert werden.

    Öffnungszeiten: Mi. – F r. 16 – 19 Uhr I Sa. 11 – 14 Uhr
    Feierliche Eröffnung: 19.03 um 15:30 Uhr durch Landrat Christoph Rüther
    Ort: Raum für Kunst e.V., Kamp 21, 33098 Paderborn

  • 03.03. – 17.03.2023: WHERE IS THE CLITORIS?!

    Die Vernissage findet am Freitag, den 03.03.2023, um 18 Uhr, statt. 

    Die Ausstellung im Raum für Kunst in Paderborn behandelt verschiedene Themen, darunter: Verlustangst, sexuelle Unlust, häusliche Gewalt, zudem die Verarbeitung von Traumata durch die Kunst.

    Als Kunstschaffender sieht Maurice Fey sich in der Verantwortung, Angelegenheiten zur Sprache zu bringen, bei denen man im Allgemeinen lieber wegschaut, und verarbeitet alltägliche Probleme mit einer martialischen, teilweise metaphorischen Bildsprache. Durch den radikalen Ausdruck der Arbeiten können sich die Besucher einfühlen und Betroffene können sich möglicherweise in ihnen wiederfinden. 

    Ausstellungszeitraum: 04.03 – 17.03.2023 15 – 20 Uhr

    Vernissage: Freitag, 03.März 2023 um 18 Uhr

  • Kunstausstellung Studierender der Universität Paderborn vom 11.02. bis zum 26.02.2023

    Eine Gruppe von Kunststudentinnen des Fachs Kunst der Universität Paderborn lädt herzlich zur Kunstausstellung in den Raum für Kunst ein. Vom 11.2. bis zum 26.2. werden sie eine Auswahl künstlerischer Werke, die das Ergebnis ihrer Arbeit sind, präsentieren.
    Auf der Vernissage am 11.2. und der Finissage am 26.2. wird es Live-Musik von Paderborner Musikerinnen geben.

    Ausstellungszeitraum: 11. – 26. Februar 2023

    Öffnungszeiten: Mittwoch 10-14 Uhr, Freitag 15-18 Uhr, Sa&So 10-14 und 15-18 Uhr

    Vernissage: Samstag, 11. Februar 2023 um 18 Uhr mit Live-Musik von Freitag

    Finissage: Sonntag, 26.02.2023 15-18 Uhr mit Live-Musik von Julias Mind

    Ort: Raum für Kunst, Kamp 21/ Kötterhagen, 33098 Paderborn Raum für Kunst

    Der Eintritt ist frei.

  • 17. und 18.12.2022: Kunstbasar im Raum für Kunst

    Kunst- und Textilstudierende der Universität Paderborn laden am 17. und am 18. Dezember 2022, jeweils von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr, zu einem Basar in den Raum für Kunst Paderborn ein. Verkauft werden Kunstwerke der Studierenden.

    In kreativer Atmosphäre kann man zudem Glühwein und Waffeln genießen. Der Erlös aus dem Glühwein- und Waffelverkauf geht an gemeinnützige Zwecke – zum einen an „KIM Soziale Arbeit e.V.“ aus Paderborn, zum anderen an die Straßenzeitung „abseits“ des SKM Osnabrück e.V. Die Studierenden freuen sich auf Ihren Besuch!

    Der Eintritt ist frei.

  • 10.12.22 bis 15.12.2022: GEGENWÄRTIG

    Eine Rauminstallation zu Todesopfern rechter Gewalt seit 1990
    Eine Rauminstallation konzipiert und realisiert von Michel Ptasinski, Wolfgang Brenner und Matthias Zimoch

    Bei dieser Gedenkausstellung für die Todesopfer rechter Gewalt handelt es sich um eine Raum-Installation. In einem drei mal drei Meter großen Kubus sind menschliche Silhouetten installiert, die mit den Namen der Todesopfer seit 1990 im Siebdruckverfahren bedruckt sind. 267 Namen – aber vor allem 267 Leben, die ein jähes Ende fanden, wegen einer Ideologie der Ungleichwertigkeit. Opfer einer Ideologie, die sie als Mensch entwürdigt und ihren Tod legitimiert. Ihre Leben und Geschichten sind vielfältig, sie eint wenig. Was sie verbindet, ist, dass sie nicht in ein rechtsradikales Weltbild gepasst haben.

    Konzipiert und realisiert wurde die Installation von Michel Ptasinski, Wolfgang Brenner und Matthias Zimoch. Finanziert vom Bundesprogramm »Demokratie leben!«, dem Demokratie-Büro »Vielfalt lieben«.

    Die Raum-Installation ist für den öffentlichen Raum geschaffen und als Wanderausstellung konzipiert. Schulen, Kirchen, Verwaltungsgebäude sind gern gesehene Aussteller. Bei Interesse an der Ausstellung bitte mit Matthias Zimoch Kontakt aufnehmen (Matthias.Zimoch@caritas-pb.de)

    Über die Arbeit spricht Matthias Zimoch, Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit.

    Die Ausstellung wird am Freitag, 9. Dez. 2022, 18 Uhr eröffnet.
    Öffnungszeiten: Mo.-Do. 16-19 Uhr, Sa. u. So. 11-14 Uhr

  • 04.12.2022: B’shayno

    Vernissage des Kunstkurses

    Wir, der Verein B’shayno.Paderborn, veranstalten am Sonntag ab 11 Uhr eine Vernissage im Raum für Kunst und würden uns sehr freuen auch Sie dort begrüßen zu dürfen!

    Die Bilder sind in den letzten Jahren gemeinsam mit der Künstlerin Claudia Cremer-Robelski entstanden und sollen nun präsentiert werden. Im Laufe des Sonntags können verschiedene Kunstwerke im Raum für Kunst angeschaut werden, außerdem besteht die Möglichkeit mit den jungen Künstler*innen ins Gespräch zu kommen (geplant ist bis ca. 17 Uhr)

    B’shayno.Paderborn ist ein Verein, der von und mit jungen Geflüchteten 2015 gegründet wurde. Der Verein möchte einen Beitrag zur Willkommenskultur in Deutschland leisten und richtet sich an Jugendliche, die die gesellschaftliche Inklusion gemeinsam gestalten möchten.

    Geöffnet: Sonntag, den 4.12. ab 11 bis ca. 17 Uhr

  • 08.10 bis 23.10.2022: Einblicke und Ausblicke – Positionen ukrainischer Künstlerinnen und Künstler

    Die Vernissage findet am Samstag, den 08. Oktober, um 19:00 Uhr statt.

    In dieser Ausstellung werden Ereignisse reflektiert, die den Verlauf der Geschichte, die Welt der gegenwärtigen Ukraine und das Leben jedes einzelnen Ukrainers verändert haben.

    Gleichzeitig zeigen die figurativen und abstrakten Werke der Kunstschaffenden die Vielseitigkeit und Komplexität des menschlichen Lebens: Die durch die neuen Umstände intensivierte Fähigkeit des Menschen, die Schönheit der Welt sowie Natur zu erleben und die Fähigkeit, jeden Augenblick zu schätzen, wird offenbar.

    An der Exposition nehmen mehrere Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Regionen der Ukraine (Kyjw, Charkiw und Donbass) teil. Gezeigt werden Werke aus den Bereichen Malerei, Grafik, Skulptur, Fotografie sowie Video, die zwischen 2014 und heute entstanden sind. Das heißt, sie decken alle acht Jahre des Krieges in der Ukraine ab, der mit der Annexion der Krim und der Besetzung eines Teils der Gebiete Donezk und Luhansk durch die Russen begann.

    Beteiligte Künstlerinnen und Künstler: 
    Petro Antyp
    Olena Klochko
    Serhii Zakharov
    Dmytro Kolomyetsev
    Mykola Biriychinskyi
    Alan Meyer
    Kateryna Svirgunenko
    Svitlana Karunska
    Alina Khrapchynska
    Oleksandr Dzhantimirov

    Die Ausstellung ukrainischer Künstler wird gefördert durch das Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen. Sie wird mit Unterstützung des Raum für Kunst Paderborn organisiert.

    Ausstellungszeitraum: Sa., 08. bis So., 23. Oktober 2022

    Vernissage: Sa., 08. Oktober um 19.00 Uhr. 

    Im Rahmen der Eröffnung/Vernissage gibt es die Möglichkeit zum Austausch mit Künstler/innen aus der Ukraine vor Ort.

    Öffnungszeiten: Di. bis So. von 16.00 bis 19.00 Uhr

    Ort: Raum für Kunst, Kamp 21/ Kötterhagen, 33098 Paderborn
    www.raumfuerkunst.de

    Der Eintritt ist frei.

    Olena Klochko: North through the Northwest (2021) – acrylic on canvas
    Serhii Zakharov: Storage – best quality (2021)

    Die Rechte der beiden Fotos liegen bei der Künstlerin bzw. dem Künstler.

  • 17.09. bis 25.09.2022: Im Namen der Dose

    Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Universität Paderborn zeigt das DFG-Projekt „Informationssystem Graffiti in Deutschland“ (INGRID) im Rahmen der Veranstaltungsreihe „50 Mosaike“ in einer Foto-Ausstellung vom 17. bis zum 25. September im Raum für Kunst (Kamp 21) Graffitis aus dem Paderborner Stadtgebiet und lädt Sie herzlich zu einem Besuch ein.

    Die Fotos zur Ausstellung stammen von Bürger*innen der Stadt Paderborn, die diese nach einem Aufruf Anfang Mai in Paderborn aufgenommen und dem Projekt INGRID zur Verfügung gestellt haben. Bis Ende Juni sind auf diesem Wege mehr als 400 Fotos bei INGRID eingegangen. Eine Auswahl dieser Fotos, die das Phänomen Graffiti in seiner Vielfalt abbildet und die Besonderheiten der lokalen Szene zum Ausdruck bringt, wird unter dem Titel „Im Namen der Dose“ präsentiert.

    Die Ausstellung wird am Samstag, 17. September, um 18 Uhr eröffnet. An den folgenden Tagen ist die Ausstellung jeweils von 17 bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

    Aktualisierte Informationen finden Sie unter: https://upb50.de/events/im-namen-der-dose/ sowie auf der Webseite des Projekts: 
    https://www.uni-paderborn.de/forschungsprojekte/ingrid/.

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