Ateliergemeinschaft

  • Ich arbeite mit gezielten Eingriffen in die Bildoberfläche. Durch Stiche und Überlagerungen entsteht ein „dritter Raum“ – ein Zwischenbereich, der sich zwischen Material, Handlung und Wahrnehmung öffnet. 

    Malerei und textile Elemente sind dabei keine dekorativen Mittel, sondern Setzungen. Meine Arbeiten untersuchen die Bildfläche als Ort von Verdichtung, Präsenz und Spannung. 

    Der dritte Raum entsteht nicht als Symbol, sondern im realen Prozess und in der unmittelbaren Begegnung mit dem Werk.

  • Mit meinen keramischen und (druck)grafischen Arbeiten versuche ich dem Wesen der Natur, mal in seinen mikroskopischen, mal in seinen riesigen Elementen nachzuforschen. Organik, Zerfall und Liminalität sind in diesem Kontext für mich besonders entscheidend, da ihnen fluktuativer Charakter innewohnt.

    In diesem Prozess verfolge ich die Absicht Kontrolle und Zufall, Weichheit und Härte sowie Dynamik und Starre herauszufordern und sichtbar zu machen. Ich möchte ermutigen mit Kunst zu interagieren, sie zu erspüren und sie nicht immer verstehen zu müssen.

  • Meine Arbeiten sind Ausdruck der Faszination, die die Natur auf mich ausübt. Seit 2018
    beschäftige ich mich mit verschiedenen visuellen Herangehensweisen, Strukturen und
    Wiederholungen in der Natur gegenständlich und abstrakt zu erfassen. In skulpturalen Arbeiten meistens aus Ton, gebrannt zur Keramik, interessiert mich die Formbarkeit des Materials, das Ausbeulen und Aushöhlen von fließenden Formen und das Figürliche, der menschliche Körper.


    Auf meinem Weg spielt die Malerei eine immer größere Rolle, denn sie verspricht mehr und
    vielfältigere Möglichkeiten zur Erforschung der Natur. Beim Malen kann ich vereinfachen,
    verfremden, abstrahieren, den Vorgaben der natürlichen Strukturen und Muster von Wind, Wellenund Schatten folgen und kann dem sichtbaren Ausdruck verleihen.

    www.esther-bonkowski.jimdosite.com

  • Das Wichtigste für mich ist das Sehen, das damit einhergehende Erleben der Welt und das
    Einfangen dieser Eindrücke in einem Bild, das meinem Erlebnis Ausdruck verleiht.
    Dabei kommt der Linie für mich eine besondere Bedeutung zu, da ihre Entschlossenheit,
    Bewegung und Expressivität in besonderem Maße meine individuelle Wahrnehmung zeigen
    können.


    Thematisch stehen für mich Themen aus dem Bereich der Natur sowie das menschliche
    Sein im Mittelpunkt des Interesses, wobei ich mich vorwiegend (druck-)grafisch
    verschiedenen Aspekten anzunähern versuche.

  • Früh geprägt durch das klassische Ballett in der Schulzeit, entwickelte sich während meiner Jahre am Silo der Uni Paderborn eine vertiefte Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst, insbesondere der Bildhauerei und Performance.

    Meine Werke sind häufig als fragile, spannungsvolle Körper im Raum angelegt, die zwischen Konstruktion und Auflösung, Stabilität und Verletzlichkeit changieren.

    Industrielle, rohe oder funktionale Materialien treffen auf organische Formen und haptische Oberflächen.

    Gerade arbeite ich an meinem praktischen Masterprojekt.

  • Der Fokus meiner Kunst liegt in den Themen des Erwachsenwerdens und der
    Selbstfindung. Ein Interesse an Popkultur lässt sich sowohl meinen Werken als
    auch oft deren Titeln entnehmen.

    So gibt es oft Lieder welche Werke inspirierten,
    von Talk Too Much von Reneé Rapp bis hin zu I Am the One (Reprise) von dem
    Musical Next To Normal (London Cast (crucial)). Außerdem entwickelte sich,
    trotz einem ‚Hass gegenüber Perspektive‘, die Affinität der Raumdarstellung. Mein
    künstlerischer Schwerpunkt liegt hierbei in der Malerei, sowie in der Fotografie.

  • Larissa Lenze ist freiberufliche Marketingberaterin, Autorin und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medienwissenschaften der Universität Paderborn. 

    Ihr künstlerisches Interesse fokussiert sich auf die Bereiche Fotografie, Text und Collage. In den letzten Jahren realisierte sie u.a. das Projekt „Ragnarök“ (https://www.micropolis-mag.com/ragnaroek/)  in Zusammenarbeit mit den Fotograf*innen Evangelos Rodoulis und Alina Gross, war Teil der Ausstellung „Beyond the Borders: Europe from different Perspectives“ (https://www.micropolis-mag.com/europa-blicke/) in Aachen sowie „…die Pader und ihre Stadt“ im Stadtmuseum Paderborn.

    www.micropolis-mag.com

  • K17 Kellerwerkstatt

    Werkstatt für Gebrauchsdesign, Möbel und Einrichtungen, Atelier für Kunstobjekte, Schmuck und Lomographie

    Individuelle Entwicklung und Ausführung von Prototypen und Kleinserien, Entwurf und Konstruktion von Innenräumen und Bühnenbildern

    Anfertigung von Einzelstücken in verschiedenen Techniken und Materialien

  • Natur und Umwelt, Form und Bewegung stehen im thematischen Fokus.

    In meinen druckgrafischen Werkreihen nutze ich experimentelle Möglichkeiten, um in verschiedenen Zustandsdrucken Brüche und entgegen gesetzte Stimmungen zu erzeugen. Gesellschaftliche Zustände
    werden in meiner Kunst häufig reflektiert und bieten den Betrachtenden alternative Denk- und Lebensmodelle über emotionale und ästhetische Zugänge an.

    Schönheit ist für mich eine lange Spanne
    des entdeckenden Schauens auf das oft Unbeachtete, nicht Konforme.

    www.monaschaefer.de

  • Meine Arbeiten sind geprägt von persönlichen Erfahrungen mit Machtinstanzen, einem  Interesse an Designgeschichte und der Wahrnehmung von Ästhetik. In Malerei und Zeichnung  nutze ich die Möglichkeiten der Medien, um Atmosphären zu erzeugen und  Materialoberflächen spürbar werden zu lassen. Die Reaktionen von Beobachter*innen sind dabei ein prägender Aspekt meiner Ideenfindung und meines Arbeitsprozesses. 

  • Ausgangspunkt und Gegenstand meiner Arbeit ist Graffiti, insbesondere Stylewriting. Auseinandersetzung mit genrespezifischen Materialkombinationen in bildhauerischen Kontexten gehören dabei genau so meiner Arbeit, wie die Auseinandersetzung mit Buchstaben und Schrift auf Wand, Leinwand und Papier.

  • Meine Arbeiten spiegeln meine Faszination zu Holz und den traditionellen Handwerkzeugen. Ich beschäftige mich mit der Visualisierung von Gedanken, Zuständen, Chaos, Ordnung und Reflexion.

    Mit unterschiedlichen Oberflächentechniken, natürlicher Farbgebung, Kontrasten, Verformungen und Verbindungstechniken zeige ich die Möglichkeiten des Materials in Form von Kompositionen, Skulpturen und Designelementen.

  • Ich lebe und arbeite in Paderborn und studiere Kunst an der Universität Paderborn. In meiner künstlerischen Arbeit bewege ich mich zwischen Struktur und Prozess und beschäftige mich mit dem Unfertigen, dem Dazwischen und mit Ordnungen im Wandel. Meine Praxis verstehe ich als offenen Denkraum, in dem Mehrdeutigkeit nicht aufgelöst, sondern bewusst sichtbar gemacht wird.

  • In seinen Bildern und Mixed-Media-Arbeiten erkundet Olav Schiedel die Grenzen zwischen abstrakter und gegenständlicher Wahrnehmung. Bewusst setzt er experimentelle, fehleranfällige Verfahren ein, um Zwischenschritte und Ergebnisse zu erzeugen, die Neues und Unerwartetes offenbaren und Betrachter*innen eigene Deutungen ermöglichen. Schiedel kombiniert traditionelle Techniken mit digitalen Elementen. 2024 wurde ihm für seine Auseinandersetzung mit dem Tornado 2022 der Heimatpreis des Kreises Paderborn verliehen.

    www.olav-schiedel.art

    www.onlyfans.com/olav_schiedel_nude_art/

  • Meine künstlerischen Projekte zeichnen sich durch Auseinandersetzungen mit medienübergreifenden Mitteln aus und bewegen sich an den Schnittstellen zwischen Skulptur, Malerei, Grafik und Fotografie. Der künstlerische Schwerpunkt liegt im Bereich der Bildhauerei, ausgewählte Themenbereiche werden aber darüber hinaus in verschiedenen Medien aus unterschiedlichen Perspektiven heraus befragt, sodass die künstlerischen Auseinandersetzungen tradierte Gattungsgrenzen überschreiten.

Andreas Eikenberg – experimentelle Fotografie, Mixed Media

Raphael Hermelingmeier – Malerei, Urban Sketching

Simone Schindler-Wieners – Malerei