Seit zwei Jahren gibt es in Paderborn eine Gruppe von Menschen, die an diesem Thema arbeiten. Am zweiten Geburtstag der Gruppe steht die Kunst im Mittelpunkt, Kunst als Motor jeder Kultur, mit viel Gestaltungskraft und vielerlei Bedeutung zu Veränderung.
Mit Sarah Lau und Alex Paul kommen zwei versierte Poetry Slamer zu Wort und Felina Queseleit steigt als Newcomerin mit zwei eigenen Texten ein. Olav Schiedel gibt einen ersten Eindruck in sein neuestes Projekt, bei dem es um die Auseinandersetzung mit dem Tornado und den individuellen Erinnerungen gehen soll. Die Ausstellung wird demnächst im Raum für Kunst zu sehen sein.
Ein weiteres Projekt mit Kunstwerken aus Tansania stellt Thorben Scholz vor und auch das Thema Künstliche Intelligenz wird künstlerisch verarbeitet, mit Worten und Gedanken von Alexander Ostermann. Es gibt auch Neuigkeiten vom Aktionskünstler Arnd Drossel. Den musikalischen Rahmen bildet die Paderborner Formation ‚Blauer Heinrich‘ mit Uli Kloppenburg, Klaus Schüssler und Andreas Elsner.
Durch das Programm führt Antje Huißmann alias Else Mögesie. Eingeladen sind alle, die am Thema GWÖ, spannenden Gesprächen, interessanten Menschen, und guter Unterhaltung interessiert sind. Speisen und Getränke werden zusätzlich zum Gemeinwohl beitragen. Im Sinne der Nachhaltigkeit werden die Gäste gebeten, Kaffeetassen- oder Becher mitzubringen. Die Veranstalter bitten um Anmeldung per mail an: paderborn@ecogood.org
Sonntag, 23.04.2023, 16:00-20:00 Uhr: Raum für Kunst, Kamp 21, 33098 Paderborn
Die Stadt mit anderen Augen sehen – Der Paderborner Hauptbahnhof – Einladung zur Fotografie Ausstellung und zum „Magacheezze“ Release
Eröffnung: Samstag, den 15. April um 18:00 Uhr
Was als ein kleines Projekt des Paderborner Vereins Cheezze e.V. – Manufaktur für zeitgenössische Fotografie begann, wurde zu einer wunderbaren Dokumentation der letzten Monate und Jahre des Paderborner Hauptbahnhofs.
Hagen Franke, Kalle Noltenhans, Michel Ptasinski und Heinz-Dieter Voskamp lassen mit ihren eindrucksvollen Fotografien in dieser Ausstellung unseren alten Bahnhof noch einmal lebendig werden.
Das erste „Magacheezze“, ein großformatiges Magazin für zeitgenössische Fotografie aus Paderborn, wird bei der Eröffnung der Ausstellung präsentiert und widmet sich in der Erstausgabe ebenfalls ausschließlich dem alten Bahnhof.
Wer Lust und Zeit hat, unserem ehemaligen alten Bahnhof noch einmal einen Besuch abzustatten und Abschied zu nehmen, ist herzlich willkommen. Wie sich das für eine gute Abschiedsfeier gehört, wird es zur Eröffnung der Ausstellung Livemusik von „Minizito“ geben und es werden Getränke gereicht.
Der Eintritt ist frei, wir freuen uns auf euch!
Eröffnung: Samstag, den 15. April um 18:00 Uhr
Ort: Raum für Kunst e.V, Kamp 21 / Kötterhagen, 33098 Paderborn
Ausstellungsdauer: 16.04. – 22.04.2023 Montag bis Freitag: 16:00 – 19:00 Uhr Samstag und Sonntag: 10:00 – 15:00 Uhr
Die stets subjektiv beschränkte Wahrnehmung eines Eindrucks fordert, bedingt durch die Verankerung des Subjekts in Raum und Zeit, ebenso Perspektive/n, wie auch die Formung eines Ausdrucks als Darstellung des entsprechenden Eindrucks.
Sie und Ihre Lieben sind herzlich dazu eingeladen, die von Robin C. Laufenburg künstlerisch ausgedrückten Perspektiven auf sich wirken zu lassen; sie zu rezipieren, wahr- und anzunehmen, sie abzulehnen; oder sich auf die mit ihnen einhergehende (durch die subjektive Codierung und Encodierung von Symbol zur Zerrspiegelung gewordene) introspektive Spiegelung einzulassen. Treten Sie ein, werden Sie zu einem Bestandteil des Gesamtkunstwerks und verbringen Sie eine erfüllende Zeit in Gemeinschaft!
Ausgestelltes: Diverse Medien, digital und analog, kommen zum Einsatz; textlich, skulptural, bildlich oder bewegbildlich umgesetzte/generierte Werke. Themen sind unter anderem: persönliche Prägung (durch Beziehung mit anderem Bewusstsein) und dadurch entstehendes Weltbild; Sprache, Namensgebung und Benennung; Makro-, Mikro- und Mesokosmos; Verortung (unter anderem: Sonnensystem, Erde, Europa, Deutschland, Paderborn); Politik, System und Gesellschaft; Platz; Patriarchat und Matriarchat, Maskulinität und Femininität, Männlichkeit ♂ und Weiblichkeit ♀ (und alles daneben: ☿ – ♃♄♅♆♇); (Versuch der Übersetzung von) Mythologie, Mystik, Tarot, Astrologie und Religion (als Versuch, Weltbild zu formen und dabei das rational/mental nicht Greifbare spirituell wahrnehmbar zu machen).
Die für alle Interessierten offene Vernissage wird am 8. April zwischen 15:00 Uhr und 20:20 Uhr mit einem stillen Eröffnungsteil beginnen und mit einem feierlichen Eröffnungsteil zwischen 20:20 Uhr und 22:00 Uhr in die Osternacht übergehen.
Eintritt: Der Besuch ist kostenfrei (aber nicht umsonst).
Der Künstler wird während der kompletten Öffnungszeit anwesend sein und Fragen oder einem Austausch gern zur Verfügung stehen. Er freut sich auf Ihren Besuch!
mit Werken von Ralf Rduch und Markus Maria Thormann
Exposition – Paderborner Kunstlegenden
Ralf Rduch
Ralf Rduch (geboren 1961 in Bielefeld) ist freischaffender Künstler, der aus der Paderborner Szene nicht mehr wegzudenken ist. Seine Malerei wird bestimmt durch die Darstellung des Menschen, der nur unbekleidet abgebildet wird. Mit dem Verzicht auf die Kleidung ist sein kultureller Hintergrund, sein sozialer Status und das, was er repräsentieren möchte, nicht ersichtlich. Kleidung spielt etwas vor – der Körper hingegen täuscht nicht.
Grundlage für die großformatigen Aktmalereien ist die Fragmentierung der Körper in elf Helligkeitsabstufungen, denen er immer wieder unterschiedliche Farbtöne zugeordnet hat. Die gemalten Akte, oftmals allein, oftmals als Gruppe, befinden sich vor einem monochromen Hintergrund und sind somit losgelöst von Räumlichkeit und einer greifbaren Realität. Somit wird der Mensch in einer großen Plastizität dargestellt, es findet eine Konzentration auf den Menschen an sich statt.
Aus einer Sammlung von rund fünfhundert Werken wird eine Auswahl von zweiundzwanzig Malereien ausgestellt, die aus sämtlichen Phasen seiner Schaffenszeit stammen.
Markus Maria Thormann
Der 2020 verstorbene Berliner Künstler Markus Maria Thormann bekannte sich zu seinen westfälischen, „Ruhrpott“-Wurzeln und seinem mehrjährigen Schaffen in den Art Ateliers in Paderborn Anfang der 90er Jahre.
Markus Maria Thormann arbeitete ausschließlich mit dem Werkstoff Eisen. Formal wie materiell deutlich getrennte Einzelteile wurden als additive Objekte zu abstrakten Skulpturen zusammengefügt und in Teilen durch Draht verbunden. Der sich auf den Skulpturen bildende Rost, der konsequenterweise zum Werkstoff Eisen gehört, stand dabei für den Künstler nicht für Vergänglichkeit, sondern als Patina für eine natürliche Farbgebung der Objekte.
Die prägnantesten Eigenschaften des Materials, „Gewicht“ und „Schwere“ führten dabei zu einer immerwährenden Auseinandersetzung mit den Begriffen Stürzen, Stützen, Lehnen, Sprengen, Zusammenziehen und Öffnen. Besonders wichtig war dem Künstler dabei weniger die materielle Präsenz als mehr der raumplastische Ausdruck. Negative Räume und Zwischenräume wurden als positive skulpturale Raumformen so einbezogen, dass die Plastiken von Markus Maria Thormann – trotz aller Massivität und Schwere – eine besondere Fragilität und Verletzlichkeit aufweisen. „Sensibel setzt er sich mit Wut und Schmerz auseinander, so dass seine Arbeiten nicht apokalyptisch wirken.“ (Andrea Wulf, Museum für Kunst und Gewerbe)
In seinen Berliner Jahren schuf Markus Maria Thormann vor allem ausdrucksstarke Skulpturen mit figuralem Charakter, die er – in Abhebung zu früheren Werken – aus massiven Eisenkörpern herausarbeitete.
Organisiert wird die Ausstellung von Michelina Aresta, Friseurmeisterin, Studio M, Neuhäuser Straße 23 in Paderborn und Claudia Cremer-Robelski, bildende Künstlerin mit Atelier und Malschule, ATELIER-CCR, Schulstraße 13 in Paderborn. Die zwei Paderbornerinnen haben unter dem Motto „PrachtFormArte“ schon mehrere Ausstellungen organisiert – die Werke von Ralf Rduch und Markus Maria Thormann der Öffentlichkeit zu zeigen, ist beiden ein besonderes Herzensanliegen.
Die Vernissage der Ausstellung mit Werken beider Künstler findet am Samstag, den 01.04.2023 ab 17:00 Uhr im Raum für Kunst (Kötterhagen / Kamp 21) in Paderborn statt, am Sonntag, den 02.04. in der Zeit von 11 :00 bis 20:00 Uhr die Finissage.
Bei der Vernissage legt der Berliner DJ Jens Strüver auf, bei der Finissage gibt es Live-Musik mit den Paderborner Musikern Florian Arnold, Oliver Kasprzok, Calvin Schwizzle und Andi Seifert.
Eine Rauminstallation zu Todesopfern rechter Gewalt seit 1990
Bei dieser Gedenkausstellung für die Todesopfer rechter Gewalt handelt es sich um eine Raum-Installation. In einem drei mal drei Meter großen Kubus sind menschliche Silhouetten installiert, die mit den Namen der Todesopfer seit 1990 im Siebdruckverfahren bedruckt sind. 267 Namen – aber vor allem 267 Leben, die ein jähes Ende fanden, wegen einer Ideologie der Ungleichwertigkeit. Opfer einer Ideologie, die sie als Mensch entwürdigt und ihren Tod legitimiert. Ihre Leben und Geschichten sind vielfältig, sie eint wenig. Was sie verbindet, ist, dass sie nicht in ein rechtsradikales Weltbild gepasst haben.
Konzipiert und realisiert wurde die Installation von Michel Ptasinski, Wolfgang Brenner und Matthias Zimoch. Finanziert vom Bundesprogramm »Demokratie leben!«, dem Demokratie-Büro »Vielfalt lieben«.
Die Raum-Installation ist für den öffentlichen Raum geschaffen und als Wanderausstellung konzipiert. Schulen, Kirchen, Verwaltungsgebäude sind gern gesehene Aussteller. Bei Interesse an der Ausstellung bitte mit Matthias Zimoch Kontakt aufnehmen (Matthias.Zimoch@caritas-pb.de)
Feierliche Eröffnung ist am 19.03 um 15:30 Uhr durch Landrat Christoph Rüther. Grußwort Patrick Wilk, Vorstand Caritasverband Paderborn e.V. Anschließend Vortrag des Autors Thomas Billstein, der mit seinem Buch „Kein Vergessen“ die erste vollständige Dokumentation bekanntgewordener tödlicher Gewalttaten durch Rechte in Deutschland nach 1945 veröffentlicht hat. Auf der Veranstaltung wird er den aktuellen Stand der Forschung vorstellen, rechte Tatmotive aufzeigen und Todesopfer aus der Region benennen. Im Veranstaltungsraum ist außerdem die Raum-Installation „Gegenwärtig “ zu sehen, in der die Namen der Opfer rechter Gewalt in Deutschland seit 1990 visualisiert werden.
Öffnungszeiten: Mi. – F r. 16 – 19 Uhr I Sa. 11 – 14 Uhr Feierliche Eröffnung: 19.03 um 15:30 Uhr durch Landrat Christoph Rüther Ort: Raum für Kunst e.V., Kamp 21, 33098 Paderborn
Die Vernissage findet am Freitag, den 03.03.2023, um 18 Uhr, statt.
Die Ausstellung im Raum für Kunst in Paderborn behandelt verschiedene Themen, darunter: Verlustangst, sexuelle Unlust, häusliche Gewalt, zudem die Verarbeitung von Traumata durch die Kunst.
Als Kunstschaffender sieht Maurice Fey sich in der Verantwortung, Angelegenheiten zur Sprache zu bringen, bei denen man im Allgemeinen lieber wegschaut, und verarbeitet alltägliche Probleme mit einer martialischen, teilweise metaphorischen Bildsprache. Durch den radikalen Ausdruck der Arbeiten können sich die Besucher einfühlen und Betroffene können sich möglicherweise in ihnen wiederfinden.
Eine Gruppe von Kunststudentinnen des Fachs Kunst der Universität Paderborn lädt herzlich zur Kunstausstellung in den Raum für Kunst ein. Vom 11.2. bis zum 26.2. werden sie eine Auswahl künstlerischer Werke, die das Ergebnis ihrer Arbeit sind, präsentieren. Auf der Vernissage am 11.2. und der Finissage am 26.2. wird es Live-Musik von Paderborner Musikerinnen geben.
Kunst- und Textilstudierende der Universität Paderborn laden am 17. und am 18. Dezember 2022, jeweils von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr, zu einem Basar in den Raum für Kunst Paderborn ein. Verkauft werden Kunstwerke der Studierenden.
In kreativer Atmosphäre kann man zudem Glühwein und Waffeln genießen. Der Erlös aus dem Glühwein- und Waffelverkauf geht an gemeinnützige Zwecke – zum einen an „KIM Soziale Arbeit e.V.“ aus Paderborn, zum anderen an die Straßenzeitung „abseits“ des SKM Osnabrück e.V. Die Studierenden freuen sich auf Ihren Besuch!
Eine Rauminstallation zu Todesopfern rechter Gewalt seit 1990 Eine Rauminstallation konzipiert und realisiert von Michel Ptasinski, Wolfgang Brenner und Matthias Zimoch
Bei dieser Gedenkausstellung für die Todesopfer rechter Gewalt handelt es sich um eine Raum-Installation. In einem drei mal drei Meter großen Kubus sind menschliche Silhouetten installiert, die mit den Namen der Todesopfer seit 1990 im Siebdruckverfahren bedruckt sind. 267 Namen – aber vor allem 267 Leben, die ein jähes Ende fanden, wegen einer Ideologie der Ungleichwertigkeit. Opfer einer Ideologie, die sie als Mensch entwürdigt und ihren Tod legitimiert. Ihre Leben und Geschichten sind vielfältig, sie eint wenig. Was sie verbindet, ist, dass sie nicht in ein rechtsradikales Weltbild gepasst haben.
Konzipiert und realisiert wurde die Installation von Michel Ptasinski, Wolfgang Brenner und Matthias Zimoch. Finanziert vom Bundesprogramm »Demokratie leben!«, dem Demokratie-Büro »Vielfalt lieben«.
Die Raum-Installation ist für den öffentlichen Raum geschaffen und als Wanderausstellung konzipiert. Schulen, Kirchen, Verwaltungsgebäude sind gern gesehene Aussteller. Bei Interesse an der Ausstellung bitte mit Matthias Zimoch Kontakt aufnehmen (Matthias.Zimoch@caritas-pb.de)
Über die Arbeit spricht Matthias Zimoch, Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit.
Die Ausstellung wird am Freitag, 9. Dez. 2022, 18 Uhr eröffnet. Öffnungszeiten: Mo.-Do. 16-19 Uhr, Sa. u. So. 11-14 Uhr