Imke Ruhrmann “Über, um & unter meiner Haut” Marice Sam „Östlich der Sonne&westlich vom Mond“
Die Ausstellung präsentiert die bildhauerischen Abschlussarbeiten von Imke Ruhrmann mit dem Titel “Über, um & unter meiner Haut” (Körperbezogene Skulptur) und von Maurice Sam, „Östlich der Sonne&westlich vom Mond“ (Skulpturen aus Keramik), Student*innen der Universität Paderborn.
Die Besucher*innen können sich auf innovative und experimentelle Ansätze in den ausgestellten Arbeiten freuen.
Ort: Raum für Kunst e.V., Kamp 21, 33098 Paderborn
Veranstalter*innen: Imke Ruhrmann und Maurice Sam
Betreuung: Prof. Dr. Karina Pauls
Ausstellungseröffnung : 21.06.2024 um 18 Uhr
Ausstellungsdauer: 21.05. – 24.06.2024
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag: 10-18 Uhr Montag: 10-14 Uhr
Cathrin Spönemann, Isabel Fortmeier, Melissa Thiehoff, Sarah Uffenbrink, Pauline Keßler
Es ist ein Augusttag, 7 Uhr in der Frühe, die Sonne klettert gerade zu den Bergwipfeln hinauf, ein lautes Donnern schneidet durch die immer noch warme Morgenluft – la gran traca final. Sie kündigt die übliche Ruhe an…
Im Schoße der andalusischen Abgeschiedenheit, umgeben von Natur, mediterraner Kultur und Lebensart, bloß mit einander als Gesellschaft, konnten fünf Student*innen der Kunst und des Textilen zwei Monate lang aus den Möglichkeiten der Molino Winkler schöpfen. Wie die Einheimischen ihr Fest, beenden sie diese Reise feierlich mit einem (künstlerischen) Knallwerk, welches die gesammelten Eindrücke und Einsichten der Zeit in einer Ausstellung präsentiert. Das Publikum ist dazu eingeladen, selbst zu erkunden, was sich hinter Schall und Rauch verbirgt.
Ort: Raum für Kunst e.V., Kamp 21, 33098 Paderborn
Veranstalter*innen: die Ausstellenden vom FB Kunst und Textil, Universität Paderborn
Pidorussia: Ausstellung im Raum für Kunst Paderborn
Pidor (Пидор): aus dem Russischen übersetzt bedeutet dieses Wort etwas wie Schwuchtel. Was auf Deutsch schon gemein und diskriminierend ist, wird in russischsprachigen Ländern als ein Schlagwort der systematischen Unterdrückung von queeren Menschen verwendet.
Auch hier in Deutschland begegnet uns Hass und Ekel. Bei Menschen mit Migrationshintergrund aus dem Osten ist es vor allem die eigene Familie, die die erste Berührung mit Homophobie darstellt. Es ist nicht bloß das fehlende Verständnis für unsere Sexualität, sondern die aktive Aversion gegenüber allem, was von Heteronormativität abweicht. Ein Russe kann kein Pidor sein. Und so wird es auch in den Alltagsmedien suggeriert: Menschen mit postsowjetischem Hintergrund werden nie als Teil der LGBTQ dargestellt, obwohl viele es sind und im Laufe der Geschichte auch schon immer Akteure der Gesellschaft waren. Gerade im Kreis Paderborn, wo viele junge Menschen mit kultureller Bindung an den postsowjetischen Raum leben, versuchen wir öffentlich für unsere Erfahrungen einzustehen in einen Dialog mit unserer Umwelt zu treten.
In der Ausstellung Pidorussia möchten wir die Dinge, die schwer in Worte zu fassen sind, vokalisieren. Wir wollen das Zusammentreffen von Welten beschreiben. Die Vermengung von Kulturen, die jeder aus seinem persönlichen Blickwinkel völlig individuell betrachtet, auf eine Art darstellen, die alle erreichen kann. Durch das Beispiel unseres spezifischen Falls wollen wir Zustände aufgreifen, die gewiss viele Individuen unserer Gesellschaft betreffen. Wie fühlt es sich an, zwischen zwei Welten zu stehen? Seiner Familie nicht die eigene Identität offenbaren zu können? Wie fühlt es sich an, emotional an eine Heimat gebunden zu sein, die die eigene Lebensweise nicht akzeptiert? Kann man eine solche Heimat trotzdem vermissen und lieben? Wie fühlt sich Enttäuschung an, Angst, Scham? Wie fühlt sich Harmonie zwischen dem Alten und dem Neuen an?
Obwohl unsere Thematik von politischen Spannungsfeldern gelenkt ist, führt der Blick unserer Werke viel mehr zu den persönlichen Aspekten. Es ist eine intime Auseinandersetzung mit sich selbst und den aus den intersektionellen Sphären unserer Entwicklung entstandenen Schwerpunkten in unserer Kunst.
Durch die Hypervernetzung in unserer Gesellschaft trifft man auf diverse Kulturen und Menschen. Wir leben gemeinsam und formen gemeinsam unsere Straßen, Städte und Länder. Deshalb sind auch Sie ein Teil von uns, und wir von Ihnen. Daria und Nicky, queere Künstler*innen und Studierende der Uni Paderborn, laden Sie herzlich dazu ein, an unserem kleinen Einblick in diese kunterbunte Welt teilzunehmen. Besuchen Sie uns vom 27.04.24 bis zum 05.05.24 im Raum für Kunst. Unsere Türen im Kamp 21 haben Montag bis Freitag 15-18:00 und Samstag bis Sonntag 12-18:00 für Sie geöffnet.
Kultur ist formbar! Wir freuen uns auf Sie.
Ort: Raum für Kunst e.V., Kamp 21, 33098 Paderborn
Veranstalter*innen: Nicky und Daria
@baba.dascha @nicky.and.art
Ausstellungseröffnung : 26.04.2024 um 18 Uhr
Öffnungszeiten: 27.04.24 bis zum 05.05.24 im Raum für Kunst. Montag bis Freitag 15-18:00 und Samstag bis Sonntag 12-18:00
Ausstellung und Release des Magacheezze #2: Workshop und Artist Talk im Raum für Kunst
Fotografien von Joel Lukhovi (Kenia) und Maja Gratzfeld (Deutschland/Frankreich/Israel) und Studierenden der Sozialen Arbeit der Katholischen Hochschule NRW
22. März 2024 / Eröffnung um 18 Uhr und Release des Magazchezze #2 mit House-Musik von DJ Robby Good und Artist Talk mit Joel Lukhovi (Kenia)
Perspektiven und Einblicke sind fast nie neutral oder unvoreingenommen, dies gilt auch für die künstlerische bzw. fotografische Arbeit. Im Entstehungsprozess ist die Perspektive der Künstler*innen ausschlaggebend. Dadurch entsteht bereits am Anfang des Schaffensprozesses ein ungleiches Machtverhältnis zwischen den Beobachter*innen und dem beobachteten Objekt. Nicht allein die Sprache bestimmt menschliches und politisches Handeln, sondern auch Abbildungen, denen wir alltäglich ausgesetzt sind. Dies wirft Fragen über Darstellungsweisen, Ein- und Ausgrenzungen sowie Diskriminierung auf, die in der Ausstellung, im Workshop und Artist Talk kritisch betrachtet werden sollen. Ausschlaggebend für die Auseinandersetzung sind u.a. die Erläuterung des Begriffes „Otherness“, aber auch die Bedeutung des Wortes innerhalb der Fotografie oder in der Bildsprache. Ein Themenstrang der Ausstellung und des neuen Magazees beschäftigt sich mit kolonialen und rassistischen Darstellungen schwarzer Menschen, um eine kritische und dekolonialisierte visuelle Kultur zu initiieren, die wiederkehrende Traditionen aus, vor- und kolonialer, sowie postkolonialer Zeit, erkennt und benennen kann.
Die beiden internationalen Foto-Kunstschaffenden Maja Gratzfeld und Joel Lukhovi sind künstlerische Lehrbeauftragte an der Katho und unterrichten Fotografie. Die Ausstellung wurde kuratiert von Maren Ziese und Michel Ptasinksi. Das Magacheezze unter dem gleichnamigen Titel der Ausstellung entstand unter Herausgeberschaft von Maja Gratzfeld, Michel Ptasinki und Maren Ziese.
Im Zusammenhang mit der Ausstellung „Repräsentationen von Otherness“ erscheint die 2. Ausgabe des Magacheeze.
Workshop am Samstag 23. März 2024, 10:00 bis 12:00 Uhr Joel Lukhovi, Foto-Künstler aus Kenia, gibt in diesem Workshop Einblicke in das Arbeiten mit anonymem, wie auch privatem Bildmaterial. Untersucht werden Darstellungsweisen von Körpern und Räumen als Symbole der Repräsentation. Private, wie auch mitgebrachte Alben aus vergangener Zeit werden zur Analyse herangezogen. Anmeldungen zum Workshop sind erwünscht: m.ziese@katho-nrw.de
Ort: Raum für Kunst e.V., Kamp 21, 33098 Paderborn
Veranstalter: Cheezze – Manufaktur für zeitgenössische Fotografie e.V. und Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen, Paderborn, Abt. Sozialwesen (Kulturpädagogik)
Gemeinsame Ausstellung Raum für Kunst (Mitglieder) mit dem STANDARD-Collectiv , Bolton / Greater Manchester vom 17.02. – 31.03. 2024 in der Art Gallery, Art Museum Bolton (Bericht: Mona Schäfer; StV RfK e.V.)
Vom 16.02. – 18.02. 2024 besuchten sieben Ateliermitglieder vom Raum für Kunst Paderborn e. V., von insgesamt elf ausstellenden Künstlern, ihre britischen Künstlerfreunde vom STANDARD-Collectiv in Bolton. Bereits zum 7. Mal fand dieser KünstlerInnenaustausch statt, jedes Mal begleitet von einer gemeinsamen Ausstellung zu einem aktuellem Thema. Mit über einem Jahr Vorbereitung (Ausstellungsraum, Titelfindung, Förderung, Katalog, Zollbestimmungen) haben beide Künstlerkollektive mit dem Thema Lines in the sand eine inhaltliche Baseline gefunden. Diese lotet in den ausgestellten Bildwerken zeitaktuell persönliche und globale Verbindungen aus.
Die Eröffnung der gemeinsamen Ausstellung fand am Samstag, 17.02. 2024 um 14 Uhr mit offizieller Begrüßung des Bürgermeisters von Bolton ( Mayor Mohammed Ayub ) in der Art Gallery des Bolton Art Museum statt. Dieser lobte die künstlerische Städtefreundschaft als Beispiel europäischen Zusammenhalts. Gastgeschenke aus Paderborn wurden an den Ausstellungskurator, den Bürgermeister der Stadt Bolton und an die beteiligten britischen KünstlerInnen des STANDARD-Collectivs übergeben, die organisatorisch vollen Einsatz gezeigt haben. Ohne die Mitgründer dieser Städtepartnerschaft Paderborn – Bolton – Eigens zu diesem Anlass hat das Raum für Kunst-Ateliermitglied Wolfgang Safer eine kleine Auflage von biozertifizierten Baumwolltaschen im Siebdruckverfahren hergestellt, die das Ausstellungsmotiv ( Entwurf: Alison Timmins aus Bolton), sowie die beiden Logos der Künstlergruppen: Standards und Raum für Kunst grafisch und ästhetisch ansprechend auf dem Textilprodukt vereinen. Wie überraschend parallel auch die künstlerischen Arbeitswelten zwischen dem Atelierhaus: Raum für Kunst, Paderborn ( 12 Ateliermitglieder) mit den Studios der neoartists in Bolton sind, zeigte am Nachmittag ein Rundgang mit diskursivem Austausch durch die citynahen Studios / Ateliers der britischen KünstlerInnen neo:artists mit derzeit über 30 Mitgliedern.
18.02.2024 Bolton Townhall (Rathaus Bolton): Empfang Bürgermeister und Führung durchs Rathaus Bolton: Am Sonntag vormittag, 18.02. um 11.30 Uhr wurden die Boltoner und Paderborner KünstlerInnen noch einmal vom Bürgermeister der Stadt Bolton im prächtigen riesigen Rathaus mit viktorianischem Interieur empfangen. Der Mayor Assistant Matthew führte die Gruppe durch Audienzsaal, Ratssaal, Empfangszimmer, zeigte historische Orden und Amtsornate und den Sessel im Kaminzimmer, wo die Queen Elisabeth II bei Ihrem Boltonbesuch Platz nahm. Wir – als Gäste dieser hochinteressanten Rathausführung- haben uns amtlich ins Gästebuch eingetragen, Mayor M. Ayub bot uns danach für ein offizielles Foto im repräsentativen Ratssaal an, dass wir auf den Amtsträgersesseln neben ihm bitte Platz nehmen sollten als gestischen Willkommensgruß unserer Städtepartnerschaft. Im Empfangssaal mit Deckenstuck und großen verzierten Wandspiegeln haben wir die offizielle Einladung des Bürgermeisters mit einem gemeinsamen Gastbufett und austauschenden Gesprächen dankbar angenommen.
Am Nachmittag des Abreisetages Sonntag, 18.02. 2024 bot sich STANDARD-Künstler Denis Whiteside (78) netterweise an, uns ein wenig Manchester zu zeigen, von wo unser Flug am Abend zurück nach Düsseldorf ging.
Beeindruckt waren alle mitgereisten 7 Mitglieder vom Raum für Kunst von der uns als Gäste entgegengebrachten aufmerksamen und sehr höflichen Gastfreundschaft von städtischer und von künstlerischer Seite in einem nur ca 48h dauernden gemeinsamen Austausches.
Die Ausstellung Lines in the sand im Art Museum Bolton läuft noch bis zum 31. März 2024, die Öffnungszeiten sind täglich, der Eintritt ist frei.
Ausstellende KünstlerInnen in der Art Gallery im Bolton Art Museum: Liam Ainscough, Elmar Brinkmöller, Andreas Eikenberg, Rob Gittins, Svenja Langer, Kasy Mehrwald, Wolfgang Safer, Luca Scholz, Olav Schiedel, Simone Schindler-Wieners, Mona Schäfer, Andy Smith, Alison Timmins, Julia Wertz, Denis Whiteside, John Wineyard, Irmtrud Winzek
Ein großes Dankeschön geht an unsere Unterstützer*innen! Ohne die Anschubfinanzierungen des Deutsch-Englischen / Anglo-German Clubs Paderborn, des Partnerschaftsreferats der Stadt Paderborn und ohne die Förderung des Europa-Scheck Programms des Ministeriums NRW, wäre diese in den letzten acht Jahren gewachsene reale Städtepartnerschaft und Künstlerfreundschaft- die seit 2017 durch den Brexit bedroht und kurz vor dem Aus war – nicht möglich gewesen. Diesen UnterstützerInnen mit ihren Förderprogrammen und einer wertschätzenden auf Augenhöhe agierenden Kommunikation zwischen Antragstellern und Institutionen ist es mit zu verdanken, dass für Toleranz und Demokratie nicht nur geworben sondern diese auch real umgesetzt werden konnte und zukünftig auch kann. Danke !
Einige Zitate zur geglückten gemeinsamen Ausstellung: „We wouldn’t be here without you.“ – sagte Liam Ainscough, Mitglied des STANDARD-Collectivs Bolton und Hauptlektor / Mitherausgeber des gemeinsamen Ausstellungskataloges zur Begrüßung der Paderborner KünstlerInnen.
„Wir machen weiter, hoffe, denke ich, denn wenn ich mir über eins bewusst bin, ist es die Wichtigkeit von Brücken. Spielen geht noch in Grenzen allein, zum Lernen tut Austausch Not.“ – Elmar Brinkmöller, Mitglied Raum für Kunst, erster Initiator des Künstleraustausches Paderborn – Bolton – Paderborn nach der Boltonreise Februar / 2024 „
„Apropos Lernen. Kein Eintrittsgeld in britischen Museen, welch eine großartige soziale Teilhabe – Wann gibt es das in Deutschland bundesweit?“ – Mona Schäfer, Mitglied Raum für Kunst.
Kontakt: pr@raumfuerkunst.de
Anhang: Übersicht Pressematerial des Aufenthalts in Bolton / Greater Manchester
Der neue Vorstand ist gewählt (von links): Mona Schäfer (stellv. Kassenwartin), Wolfgang Safer (stellv. Schriftführer), Julia Wertz (Kassenwartin), Andreas Eikenberg (stellv. Vorsitzender), Svenja Langer (1. Vorsitzende), Claudia Träger (Schriftführerin). (Foto: Raphael Hermelingmeier)
Raum für Kunst. Jahresrück- und Ausblick 2023/2024
Liebe Mitglieder, Kunst- und Kulturinteressierte, FreundInnen und FörderInnen des Raum für Kunst,
das Jahr 2023 ist vergangen und wir schauen auf eine ereignisreiche Zeit zurück: Insgesamt 26 Veranstaltungen konnten bei und mit uns realisiert werden – ein Meilenstein, denn statistisch handelt es sich um mehr Veranstaltungen denn je! Ein Drittel dieser Veranstaltungen wurde durch die Initiative von oder mit Beteiligung von Vereinsmitgliedern ermöglicht. Ein besonderer Fokus lag hier auf der künstlerischen Nachwuchsförderung. Mit großzügiger Unterstützung des Kulturamtes der Stadt Paderborn konnten wir eine fünf Ausstellungen umfassende Veranstaltungsreihe organisieren, in der NachwuchskünstlerInnen die Ausstellungshalle kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. Fortgesetzt wurde außerdem die Stärkung der kooperativen Beziehung zur Universität sowie zur Zielgruppe der Studierendenschaft – sieben Veranstaltungen wurden von und mit Studierenden realisiert. Ein weiterer Fokus lag auf Vernetzungsaktivitäten mit anderen Paderborner Kulturinitiativen – etwa mit der KUPPEL, dem Kunstverein Paderborn und dem Markt5 Café, in dessen Galerie eine Ausstellung unserer Ateliermitglieder stattfand.
Hervorheben möchten wir auch den Zehnten Paderborner Wintersalon, den wir als ganz besondere Veranstaltung in Erinnerung behalten werden. Zum Jubiläumsjahr haben sich über 90 KünstlerInnen mit insgesamt 176 Kunstwerken beworben, von denen die Jury 23 Werke von 24 KünstlerInnen auswählte. Das ist eine starke Statistik und zeigt, dass die künstlerische Szene lebt und sie dieses Format braucht. Vielen Dank an alle TeilnehmerInnen, JurorInnen und BesucherInnen für diese einzigartige und erfolgreiche Veranstaltung.
Wir freuen uns zudem, berichten zu können, dass wir für unser ehrenamtliches Engagement mit einer großen Anerkennung überrascht wurden: die Stadt Paderborn hat uns für den WWKULTURPREIS23 als kulturelles Aushängeschild der Region nominiert und wir wurden sogar mit einem Hauptpreis beehrt! Die Jury zeichnete den Raum für Kunst in Paderborn mit einem Preisgeld von 4000 Euro aus. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an das Engagement des Kulturamts Paderborns und seiner Leitung durch Maximilian Zindel.
Über die Veranstaltungen hinaus haben wir die Funktion des Raum für Kunst als Forum durch vereinsstrukturelle Veränderungen stärken können. Ein weiterer Meilenstein lässt sich verzeichnen. Wir haben unsere Satzung angepasst, um den Verein für alle zu öffnen, die gerne aktiv am künstlerischen und kulturellen Leben Paderborns mitwirken möchten. War der Verein bisher auf die Mitglieder begrenzt, die einen Atelierplatz im Raum für Kunst bekleiden, gibt die neue Option einer ‚aktiven Mitgliedschaft‘ ohne Atelierplatz nun allen Kunst- und Kulturinteressierten die Möglichkeit, unser Programm mitzugestalten. Nach einem halben Jahr haben wir neben unseren 11 Ateliermitgliedern nun insgesamt 7 aktive Mitglieder gewinnen können – danke, dass ihr da seid und unser Haus noch bunter und lebendiger macht. Auch innerhalb der Ateliergemeinschaft haben wir einige Fluktuationen zu verzeichnen. Im Jahr 2023 mussten wir uns leider von unseren Studierenden Marietta Mann und Mela Vollmer verabschieden. Wir wünschen euch alles Gute und viel Erfolg für euren weiteren Weg und bedanken uns für euer herzliches Engagement! Olav Schiedel hat zwar seinen Atelierplatz und sein Vorstandsamt abgegeben, aber bleibt uns als aktives Mitglied erhalten – vielen Dank für deinen kompetenten Einsatz als Kassenwart und wir freuen uns auf deine Zukunftsvisionen. Drei neue Ateliermitglieder dürfen wir nun begrüßen: Unseren Studierenden Luca Scholz, der sich um unsere Social Media Kanäle kümmert, Julia Wertz, die das Amt der Kassenwartin übernimmt und Claudia Träger, unsere neue Schriftführerin. Svenja Langer und Andreas Eikenberg wurden als Vorsitzende wiedergewählt und unser stellv. Kassenwart Olav Schiedel wird von Mona Schäfer abgelöst.
In Anbetracht der erfolgreichen Innovationen im vergangenen Jahr blickt der Raum für Kunst in großer Erwartung auch auf das kommende Jahr. In unserer Ausstellungshalle sind bisher 16 Veranstaltungen geplant, davon 6 in Eigeninitiative oder mit Beteiligung des Raum für Kunst. Geplant sind eine Fülle von Ausstellungen von Mitgliedern und externen KünstlerInnen, die Öffnung unserer Tore zu den Offenen Ateliers, Kooperationsprojekte mit der Universität, weiteren Externa und vieles mehr. Auch unsere internationalen Beziehungen sollen weiter gestärkt werden. Aktuell findet ein groß angelegtes, internationales Ausstellungsprojekt des STANDARD Collectives mit dem Raum für Kunst in der Stadtgalerie der Partnerstadt Bolton statt. Im kommenden Jahr erfolgen Planungen für eine Rückeinladung der Boltoner KünstlerInnen nach Paderborn zum 50-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft.
Für atmosphärische Einblicke und Impressionen besuchen Sie uns auf Instagram und Facebook. Für Informationen rund um den Veranstaltungs- und Ausstellungsbetrieb nehmen Sie gerne Kontakt über info@raumfuerkunst.de auf. Wir senden beste Grüße und wünschen ein erfolgreiches Jahr 2024 für Kunst und Kultur.
Svenja Langer 1. Vorsitzende, i. A. des Vorstandes des Raum für Kunst e. V.
Der Verein Cheezze e.V. Paderborn freut sich, die Ausstellung „Facetten des Wahrhaften“ zu präsentieren, eine Sammlung von Werken der Künstlerin Susan Wright. Die Ausstellung wird vom 09. bis 17. März 2024 in den Räumlichkeiten des Raum für Kunst e.V. in Paderborn (Kamp 21, 33098 Paderborn) zu sehen sein.
Die Besucher*innen erwartet eine vielseitige Perspektive auf Themen wie Naturspiritualität, Umwelt und deutsche Baukultur. Die Vernissage findet am 08. März 2024 um 19:00 Uhr statt. Geöffnet ist die Ausstellung jeweils Mittwoch bis Freitag von 16:00 bis 19:00 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 12:00 bis 18:00 Uhr.
In ihren Werken erkundet Susan Wright gesellschaftliche Aspekte und alltägliche Themen, wobei sie sich vor allem auf eine dokumentarische Herangehensweise konzentriert. Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl ihrer fotografischen Arbeiten, die von verschiedenen Blickwinkeln inspiriert sind:
„Freiflug“: Eine Auseinandersetzung mit dem modernen Hexentum im deutschsprachigen Raum, die dem Betrachter Einblicke in die Weltanschauungen zeitgenössischer Hexen bietet.
„Orte der Kraft“: Fotografien des Teutoburger Waldes als physische und spirituelle Energieressource.
„Zero Waste“: Eine Dokumentarische Arbeit über einen Lebensstil, der darauf abzielt, so wenig Abfall wie möglich zu produzieren.
„Goldener Sonntag“: Ein Werk, das den Zwiespalt zwischen Tradition und Moderne in der deutschen Baukultur am Beispiel der Kurstadt Bad Pyrmont beleuchtet.
Zusätzlich zeigt die Künstlerin erste Einblicke in ihre aktuelle Arbeit zum Thema Mensch-Hund-Beziehung.
Wir laden alle Kunstinteressierten herzlich ein, an der Eröffnung teilzunehmen und diese vielseitige Ausstellung zu erleben.
Über Susan Wright: Susan Wright lebt und arbeitet als Fotografin und Künstlerin in Bielefeld. Ihre Arbeiten spiegeln gesellschaftliche Aspekte und alltägliche Themen wider und zeichnen sich durch eine vielseitige fotografische Herangehensweise aus, die von Beobachtung über subjektiven Ausdruck bis hin zu wissenschaftlichen Ansätzen reicht. Homepage: https://susanwright.de
Vernissage: 08. März 2024 um 19:00 Uhr
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag von 16:00 bis 19:00 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 12:00 bis 18:00 Uhr.
Imke Ruhrmanns Arbeitsprozess beginnt mit einer Frage. Diese Frage kann sich auf das Material oder ein Werkzeug beziehen, aber auch eine persönliche oder gesellschaftliche Thematik betreffen. Während des Schaffensprozesses ergeben sich häufig weitere Fragen, die manchmal die ursprüngliche Frage vertiefen, aber auch in Kontrast dazu stehen können. Jedes ihrer Kunstwerke repräsentiert somit eine Antwort auf diesen Prozess des Hinterfragens. Sie läd alle Besucher herzlich dazu ein, die Antworten eigenständig zu erleben. Sie können die Werke berühren, ausprobieren und hinterfragen. Es existiert kein festgelegter, richtiger oder falscher Weg, solange die Exponate respektvoll behandelt werden.
Vernissage: Freitag, 16.02.2024, ab 18.00 Uhr
Öffnungszeiten: Samstag (17.02.2024) und Sonntag (18.02.2024) von 12:00 bis 18:00 Uhr Montag (19.02.2024) bis Freitag (23.02.2024) von 15:00 bis 18:00 Uhr